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Edmund Galle feierte 100. Geburtstag
16.04.2010 09:57:00
Der Beruf und die Musik haben sein Leben geprägt, und auch mit 100 Jahren mag der Algenrodter Edmund Galle von beiden noch nicht lassen. Ganze 14 Jahre alt war er, als er 1924 seine Lehre als Edelsteingraveur begann und dessen Spezialität die Gravierung von Blüten - und hier insbesondere Orchideen - war. In Anerkennung seiner Verdienste um den Berufsstand überreichten der Obermeister der Innung der edelsteinbearbeitenden Handwerke, Hans-Ulrich Pauly, und Ehrenobermeister Erwin Pauly Galle ein Präsent verbunden mit den besten Wünschen zum 100. Geburtstag.
1924 trat Galle auch in den Musikverein Algenrodt ein. Jahrzehntelang hat er dort Flöte gespielt, lange Zeit auch den Nachwuchs betreut. Er spielte außerdem beim Orchesterverein Idar und beim Musikverein Tiefenstein mit. Auch den Musikverein Hammerstein-Frauenberg hat er fünf Jahre lang geleitet. Auch heute noch geht Galle zu jedem Konzert des MV Algenrodt und anderer Vereine. Nicht immer gefällt ihm, was und wie heute gespielt wird. „In der Musik muss Gefühl drin sein, sonst ist es Radau", bedauert er, dass kaum noch Märsche geboten werden.
Zahlreiche Ehrungen hat Galle für sein Engagement in der Musik bekommen, so die Verdienstmedaille des Landesmusikvereins in Silber, den Ehrenbrief vom Deutschen Volksmusikerbund oder die Goldene Ehrennadel der Stadt Idar-Oberstein. Und auf dem Spießbratenfest ist er Dauergast - er holt sich schon seit vielen Jahren beim Seniorenmittag das Präsent für den ältesten Besucher ab. Seinen Ehrentag beging Edmund Galle mit einem Riesenfest in Hammerstein.

















