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Quelle: handwerk.de Messe Idar-Oberstein
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Fleischermeister ausgezeichnet

09.03.2010 10:39:00

Elf Fleischermeister erhielten den Silbernen Meisterbrief

links Obermeister Ralf Georg und Kreishandwerksmeister Aulenbacher, ganz rechts der stv. Obermeister Dirk Ciechowski, daneben Studiendirektorin Karin Stockmar
Auf der Jahreshauptversammlung der Fleischer-Innung für den Kreis Birkenfeld wurden die Inhaber der Mitgliedsbetriebe, die vor mindestens 25 Jahren die Meisterprüfung im Fleischer-Handwerk abgelegt haben, mit dem Silbernen Meisterbrief der Kreishandwerkerschaft Birkenfeld ausgezeichnet.

Es waren dies die Fleischermeister

  • Manfred Ciechowski, Heimbach
  • Gerhard Galle, Idar-Oberstein
  • Thomas Jung, Hoppstädten-Weiersbach
  • Marcel Mayer, Idar-Oberstein
  • Günter Penner, Bruchweiler
  • Michael Penner, Bruchweiler
  • Werner Reidenbach, Idar-Oberstein
  • Bernd Schuck, Idar-Oberstein
  • Gerd Schuler, Idar-Oberstein
  • Manfred Schüler, Idar-Oberstein
  • Werner Zeh, Idar-Oberstein

Nicht anwesend sein konnten

  • Günter Fuchs, Kronweiler
  • Herbert Georg, Brücken
  • Alfons Jung, Hoppstädten-Weiersbach
  • Karl-Heinz Leyser, Kempfeld
  • Werner Neumann, Idar-Oberstein
  • Stefan Schuch, Birkenfeld
  • Eduard Weber, Rhaunen
Aulenbacher sprach in seiner Funktion als Kreishandwerksmeister den genannten Herren im Namen der Kreishandwerkerschaft Birkenfeld Dank und Anerkennung für die in den zurückliegenden Jahren geleistete Arbeit aus. Sodann berichtete er über Neuigkeiten im Kammerbezirk Koblenz, wie beispielsweise das durch die Handwerkskammer geplante und im Bau befindliche Zentrum für Gesundheit und Ernährung und die sich dort zukünftig bietenden Möglichkeiten. Ferner sprach er sich gegen eine Fusion der Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG) mit der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) aus, da die FBG nachweislich eine hervorragende Arbeit für die Betriebe leiste und dies sogar von den Fleischereien bestätigt bekäme, was bei anderen Berufsgenossenschaften eher die Ausnahme darstelle. Aulenbacher sicherte zu sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für die weitere Eigenständigkeit der FBG einzusetzen, da ansonsten zu befürchten stehe, dass die speziell auf die Fleischwirtschaft abgestimmten Angebote in einer fusionierten großen BG untergehen.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden neben den üblichen Regularien die Berichte des Vorstandes von der Versammlung entgegengenommen. Mit besonderem Interesse verfolgten die Mitglieder den Vortrag von Dipl.-Ing. Werner Dörr von der Fleischerei-Berufsgenossenschaft (FBG) zu der neuen "Aktion Risiko raus". Diese Aktion der FBG befasst sich mit dem Risiko durch Transportunfälle auf der Straße, die einen erheblichen Anteil am Unfallgeschehen einnehmen und dadurch erhebliche Kosten bei der FBG als gesetzlichen Unfallversicherung verursachen. Um dem entgegen zu wirken bietet die FBG den mit Fahr- und Transporttätigkeiten betrauten Personen in den Fleischereien die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining an. Interessenten an der Aktion erhalten die erforderlichen Unterlagen von der FBG und bei Teilnahme sogar eine Beitragsreduzierung beim Berufsgenossenschaftsbeitrag.

Frau Dr. Lühnenschloß vom Kreisveterinäramt berichtete im Anschluss über die erfolgreich verlaufene EU-Zulassung der Betriebe fristgerecht zum 31.12.2009. Ferner informierte Sie darüber, dass die Trichinenuntersuchung aus Kostengründen nicht mehr im eigenen Labor sondern in Konken bei einem amtlich zugelassenen und akkreditierten Labor durchgeführt werde. Die Altersgrenze für die Durchführung von BSE-Untersuchungen sei zwischenzeitlich EU-weit auf 48 Monate vereinheitlicht, so dass länderspezifische Sonderregelungen nunmehr weggefallen seien. Abschließend lobte Frau Dr. Lühnenschloß die gute Zusammenarbeit mit den Betrieben der Fleischer-Innung und dankte für die Möglichkeit vor der Versammlung sprechen zu dürfen.

Obermeister Georg dankte allen Rednern für die Beiträge und bedauerte gleichzeitig, dass es immer noch Kollegen gibt, die sich gegen eine Innungsmitgliedschaft entscheiden und somit die wichtige Möglichkeit des direkten Informationsaustausches der Branche mit Institutionen und Behörden nicht nutzen - nur gemeinsam könne das Fleischer-Handwerk sich für die eigenen Belange wirksam einsetzen und hierfür bedürfe es einer schlagkräftigen Organisation.

Foto: links Obermeister Ralf Georg und Kreishandwerksmeister Aulenbacher, ganz rechts der stv. Obermeister Dirk Ciechowski, daneben Studiendirektorin Karin Stockmar.

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