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Quelle: handwerk.de Messe Idar-Oberstein
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Nachrichtenarchiv

Junggesellen zeigen ihr Können – dreimal „sehr gut“

06.07.2010 08:14:00

Edelstein bearbeitendes und Schreinerhandwerk: Ausstellung in der Volksbank – Freisprechungsfeier im November

Die frisch gebackenen Junggesellen des Schreinerhandwerks und der edelsteinbearbeitenden Betriebe des Kreises zeigen ihre Gesellenstücke in der Volksbank Hunsrück-Nahe. Foto: Hosser
Längst ist es Tradition, dass – neben den Gold- und Silberschmieden im Januar – Mitte des Jahres auch die frisch gebackenen Junggesellen des Schreinerhandwerks und der edelsteinbearbeitenden Betriebe des Landkreises ihre Gesellenstücke in den Räumen der Volksbank Hunsrück-Nahe der Öffentlichkeit präsentieren. „Wir kooperieren seit Jahren mit der Kreishandwerkerschaft und den Innungen“, sagte Vorstandsmitglied Erik Gregori in seiner Begrüßung im Rundling, dem Veranstaltungsraum der Volksbank in Oberstein. „Wir fühlen uns als Genossenschaftsbank mit der Region verbunden und sind“, dessen war sich der Volksbanksprecher sicher, „ein wichtiger Partner für Handwerk und Mittelstand.“

Meisterbrief anvisieren

Bürgermeister Frank Frühauf, der den Neu-Gesellen ebenfalls gratulierte, ermunterte sie, nun auch den Meisterbrief anzustreben. Kreishandwerksmeister Eric Aulenbacher nutzte seine Rede nicht nur, um den Prüflingen seine Glückwünsche auszusprechen, sondern auch, um den pfiffigen Werbefilm „Was wäre das Leben ohne Handwerk“ vorzuführen, der im Rahmen der aktuellen Imagekampagne des deutschen Handwerks bundesweit verbreitet wird. 

Hans-Ulrich Pauly, Innungsobermeister der edelsteinbearbeitenden Handwerke, stellte danach die jeweils mit der Note „gut“ beurteilten Gesellenstücke der beiden diesjährigen Edelsteingraveurinnen vor. Obermeister Manfred Köster von der Schreiner-Innung erläuterte in einem informativen Rundgang die Feinheiten und Besonderheiten der Möbelstücke der zehn Schreiner-Junggesellen.

Preise und Gutscheine

Jeder der insgesamt zwölf Aussteller bekam eine Teilnahmebescheinigung. Die drei besten Jungschreiner, deren Gesellenstücke die Note „sehr gut“ erreichten, wurden zusätzlich ausgezeichnet. Außerdem erhielten sie Sachpreise und Büchergutscheine. Dennis Heub hatte eine dunkel abgesetzte Kirschbaum-Wenge-Anrichte hergestellt, Christopher Rech eine beleuchtete, klar strukturierte Vitrine aus Nussbaumholz und Fabian Krieger ein Telefonschränkchen aus geölter Buche, das zusätzlich Edelstahlelemente aufweist und mit einer Glasplatte abgedeckt ist.

Die offizielle Freisprechungsfeier mit der Überreichung der Gesellenbriefe findet gemeinsam mit den übrigen Handwerkssparten erst im November in der Göttenbach-Aula statt.

 

 

Gesellen und Ausbildungsbetriebe

Innung der edelsteinbearbeitenden Handwerke:

  • Caroline Gräßer (Homberg/Ausbildungsbetrieb: Udo & Christoph Juchem, Idar-Oberstein);
  • Carolin Warmbier (Heimbach/Erwin Pauly, Veitsrodt).

Beide Gesellinnen wurde für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. 

Schreiner-Innung:

  • Vladimir Altenhof (Hoppstädten-Weiersbach/Uwe Lorentz, Bärenbach);
  • Mathias Haas (Allenbach/ Frank Müller, Schauren);
  • Pascal Hahn (Veitsrodt/Brust & Schütz, Veitsrodt);
  • Christoph Herrmann (Weiden/Fensterbau Röder, Mörschied);
  • Dennis Heub (Sensweiler/Heinz-Edgar Heub, Sensweiler);
  • Fabian Krieger (Mörschied/Fensterbau Röder, Mörschied);
  • Sascha Laubscher (Breitenthal/ Schreiner Huy, Bad Kreuznach);
  • Sebastian Meier (Baumholder/Vogels Fensterbau, Baumholder);
  • Patrik Müller (Irmenach/Olaf Trarbach, Horbruch);
  • Christopher Rech (Niederbrombach/Brust & Schütz , Veitsrodt).

Auszeichnungen für besondere Leistungen im Gesellenstück erhielten Dennis Heub (100 Punkte), Fabian Krieger und Christopher Rech.

 

Fotos der Ausstellungseröffnung finden Sie in unserer Bildergalerie.

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