handwerk.de

Kommunikation 2.0 – global vernetzt dank Handwerk

Smartphones, Laptops oder Tablet-PCs – zum Internationalen Tag der globalen......
Weiterlesen ...

Das Handwerk bringt Job und Familie ins Gleichgewicht

Wie lassen sich Familie und Beruf bestmöglich vereinbaren? Eine Herausforderung, die viele......
Weiterlesen ...

Aus Sonne wird Energie, dank Handwerk

Am 3. Mai wird weltweit der internationale Tag der Sonne gefeiert. Dabei stehen vor allem......
Weiterlesen ...

Das Handwerk macht erneuerbare Energien nutzbar

Fossile Rohstoffe schonen, die Luftverschmutzung eindämmen, nachhaltig die Umwelt schützen – ohne......
Weiterlesen ...

Frauen-Power für das Handwerk

Am Donnerstag, dem 26. April, können Schülerinnen ihre Taschenrechner, Vokabelhefte und Schulbücher......
Weiterlesen ...

Ihr Haus denkt mit – Hightech dank Handwerk!

Aufsehenerregende Lichtkonzepte und intelligente Wohnsysteme: Ab dem 15. April können die Besucher......
Weiterlesen ...

Das Handwerk am Puls der Zeit

In der Nacht vom 24. auf den 25. März ist es wieder soweit, die Uhren werden eine Stunde vor......
Weiterlesen ...

Handwerks-Action mit Simon Gosejohann auf der IHM

Schauspieler und Comedian Simon Gosejohann, das Gesicht der Imagekampagne des deutschen Handwerks,......
Weiterlesen ...

Eine Hommage an das Handwerk

Der zweite Kampagnenspot des Handwerks ist eine Verbeugung vor den Handwerkern, die für „die......
Weiterlesen ...

Quelle: handwerk.de Messe Idar-Oberstein
KHS > Aktuell > Ältere Meldungen > 2010 > Nachricht

Nachrichtenarchiv

Preisverleihung Fassadenwettbewerb 2009

25.08.2010 12:02:00

Preisträger und Sponsoren Fassadenwettbewerb 2009

Unter 32 Objekten, die 2009 für den Fassadenwettbewerb eingereicht wurden, hat die Jury zehn Preisträger ermittelt, die Preisgelder in Höhe von 200 bis 800 Euro erhalten. Die Jury hat sich auch dieses Jahr entschieden, mehrere gleiche Preise für einige Gebäude zu vergeben. Durch die Maler- und Lackierer-Innung wurde das Preisgeld für den 4. Preis (Braun / Schüller), durch die Baugewerks-Innung, Abt. Stuckateure, das Preisgeld für den 7. Preis (Lettau / Arend) überreicht. Die restlichen Preise überreichten die Stadt Idar-Oberstein und der Haus- und Grundeigentümerverein Idar-Oberstein und Umgebung e.V.

 

 

2. Preis: Am Bollenbach 2, Silke & Marcus Spreng


2. Preis: Am Bollenbach 2, Silke & Marcus SprengDas Wohnhaus der Eheleute Spreng wurde durch das Planungsbüro Ingenieurteam Retzler sehr ansprechend in einer zeitgemäßen Formensprache umgeplant und energetisch saniert. Das Dach wurde durch einen gestaffelten Dachaufbau gegliedert und der Balkon über dem Eingang durch ein Vordach ersetzt. Bei der energetischen Sanierung wurde die Fassade über einem umlaufenden Sockel im Landhausstil mit einem so genanten „Waschelputz“ in verschiedenen Sandtönen bearbeitet. Dabei wurden die Fenster mit schmalen Putzbändern eingefasst, deren Goldton mit den Fassadenfarben harmoniert. Insgesamt ist hier ein wunderbarer Gesamteindruck entstanden. Dank der Stilmittel und Farben ist aus einem schlichten Wohnhaus ein besonderes Gebäude mit ganz individuellem Ausdruck entstanden.

Ausführung: Engbarth Akustikbau und Stuck GmbH in Idar-Oberstein

 

 

2. Preis: Hauptstr. 116, Mechthild & Peter Becker


2. Preis: Hauptstr. 116, Mechthild & Peter BeckerDas Wohn- und Geschäftshaus der Familie Peter Becker besticht bereits durch die klare und für die Idar-Oberstein ungewöhnliche Architektursprache. Das Objekt, das nach Angabe der Eigentümer 1850 errichtet wurde, stellt sich als symmetrischer Baukörper mit einem großen Eingangsportal und Erkern über den Eingangstüren dar. Der strengen Formensprache des Gebäudes mit ihren regelmäßigen durch Klappläden betonten Fenstern und dem großen Portal an der Eingangsseite trägt die klare farbliche Gestaltung Rechnung. Der Sockel korrespondiert mit den Fenstergesimsen und den Dachgesimsen, die die Fassadenfläche von der Dachkonstruktion trennen. Dazu passt die sandfarbene Fassade, die durch die gleichmäßigen Fensteröffnungen ganz regelmäßig unterbrochen wird. Die einzige Betonung in dieser durch die Fensteröffnungen gegliederten Straßenfront sind die Klappläden, die, ebenso wie die Fachwerkerker, kontrastierend gestrichen wurden. Das Farbkonzept passt sich so in hervorragender Weise der strengen Architektursprache an und unterstreicht die Besonderheit dieser historischen Fassade.

Ausführung: Maler Herzog GmbH in Idar-Oberstein

 

 

3. Preis: Ritterstr. 31 / 33, Helga & Horst Cullmann


3. Preis: Ritterstr. 31 / 33, Helga & Horst CullmannDie beiden 1907 erbauten Jugendstilhäuser in der Ritterstraße hat die Jury zu einem Preis zusammengefasst. Sie sind von den Eheleuten Cullmann als Ensemble gestaltet worden, wobei das Haus Ritterstraße 31einen wesentlich aufwendigeren Fassadenschmuck aufweist. Diese Elemente sind ebenso wie die Jahreszahl des Baujahres und die Blattornamente farblich herausgearbeitet worden. Bei den Maßnahmen waren grundlegende Arbeiten zur Sanierung und Erhaltung der Stuckelemente erforderlich, bevor die Fassadenflächen des Hauses Nr. 31 in einem hellen Blauton und die des Hauses Nr. 33 in einem Terrakotta-Ton gestrichen werden konnten. Die gliedernden Stuckelemente des Hauses Nr. 33 sind wesentlich schlichter und wurden kontrastierend zur Fassadenfarbe in einem gebrochenen Weiß gehalten.

Ausführung: Malerbetrieb Markus Wenz aus Dickesbach

 

 

4. Preis: Klinkstr. 17, Angela & Ralf Braun


4. Preis: Klinkstr. 17, Angela & Ralf BraunDas relativ kleine Wohnhaus ist durch seine Besitzer renoviert worden. Nachdem die desolaten Eternit- und Schieferverkleidungen entfernt wurden, konnte ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht werden, auf dem eine lebendige Putzfläche gestaltet wurde. Die sandgelbe Tönung der Fassadenfarbe korrespondiert mit der Unebenheit der Putzfläche und den glatt abgefilzten Tür- und Fensterlaibungen in einem etwas dunkleren Grauton. Die anthrazitfarbenen Treppenstufen, der darauf abgestimmte graue Sockel und die Vordachkonstruktion machen das Objekt zur gelungenen Altbausanierung.

Ausführung: Malergeschäft Schüller GmbH, Niederbrombach

 

 

5. Preis: Kobachstr. 50, Agnes & Herbert Rittmann


5. Preis: Kobachstr. 50, Agnes & Herbert RittmannBei diesem Wohnhaus in Idar wurde im Rahmen von Wärmedämm und Anstricharbeiten die Fassadenfarbe so geschickt dem vorhandenen Granitsockel angepasst, dass ein überaus gelungener Gesamteindruck entstanden ist. Die Fassadenfarbe ist in einem warmen Terrakotta-Farbton gehalten, der in der baulichen Umgebung der Kobachstraße einen wohltuenden Eindruck hinterlässt und hervorragend auf den darunter liegenden dunkleren Steinsockel abgestimmt ist. Die dunklen Fensterrahmen, die in der terrakottafarbenen Fassadenfläche hell umrandet wurden, bilden eine gute Ergänzung zu dieser Farbgebung. An dem vorhandenen Fachwerkerker wurden kontrastierend dazu bewusst die konstruktiven Holzelemente in schwarz und die dazwischen liegenden Wandflächen hell gehalten, was gut passt, weil es der traditionellen Gestaltung von Fachwerkkonstruktionen entspricht. Diese Farbwahl wird dann bei der Fensterumrandung wieder aufgenommen, so dass eine gelungene Gesamtwirkung erzielt wird.

Ausführung: Malergeschäft Schüller GmbH, Niederbrombach

 

 

6. Preis: Rechstr. 55 und 55 a, Silke Enders sowie Käthe & Helmut Franzmann


6. Preis: Rechstr. 55 und 55 a, Silke Enders sowie Käthe & Helmut FranzmannIn diesem Fall haben sich die Eigentümer von zwei Doppelhaushälften auf ein stimmiges gemeinsames Konzept zur farblichen Gestaltung des Doppelhauses geeinigt. Dies ist so gut gelungen, dass die beiden Häuser wie ein einheitliches Wohnhaus wirken. Die Farbgestaltung erfolgte passend zur klaren Architektursprache in kontrastierenden Farben von Weiß über Grau zu Tief-Rot. Über dem dunklen Sockel treten die breiteren vorragenden Wandflächen in klarem Weiß hervor. Dagegen sind die schmaleren und zurückliegenden Wandflächen in einem dunklen Rot und einem warmen Grauton gehalten. Hierdurch entsteht ein gelungener Rhythmus in der Fassade, der der 70er-Jahre-Architektur ein modernes Erscheinungsbild verleiht.

Ausführung: Malerbetrieb Pfeiffer KG aus Idar-Oberstein

 

 

6. Preis: Frankenweg 10, Marita & Sascha Heidrich


6. Preis: Frankenweg 10, Marita & Sascha HeidrichBei diesem Wohnhaus ist nicht mehr zu erkennen, dass es aus den 1950er-Jahren stammt. Das traufständige Satteldachhaus wurde aufgrund der architektonischen Planung von Heidi Ritter erweitert und hat danach einen neuen Anstrich und ein modernes Vordach erhalten. Dabei wurde die Fassade, deren Grundton ein strahlendes Weiß ist, neu gestaltet. Die Fensteröffnungen wurden in einem leuchtenden Rot umrahmt und bis zum Sockel gezogen, wodurch die Fassade frische Akzente erhielt. Dieser Rotton korrespondiert mit Elementen des Vordachs und dem Fassadendekor auf der Giebelseite.

Ausführung: Malergeschäft Schüller GmbH aus Niederbrombach

 

 

7. Preis: Autenbornstr. 10, Isabella & Dirk Lettau


7. Preis: Autenbornstr. 10, Isabella & Dirk LettauDieses Gebäude aus den 1960er-Jahren hat durch die neue Farbgestaltung eine moderne und zeitgemäße Gestaltung erhalten. Der neu aufgebrachte Vollwärmeschutz wurde verputzt und in abgestuften Grautönen gestrichen. Hierbei wurden die konstruktiven Elemente in dunkleren Tönen gehalten, als die hellen Wandflächen. Das Ganze entwickelt sich über einem dunkelgrauen Sockel, der die Farbe der Dacheindeckung aufnimmt. Zur Betonung der fast ganz geschlossenen Wand im Eingangsbereich wurde ein farbiges Dekorelement, das dem Gestaltungselement auf der neu eingebauten Tür nachempfunden ist, auf die Fassade aufgebracht.

Ausführung: Firma Roland Arend aus Idar-Oberstein

 

 

7. Preis: Nordstr. 1 a, Karin Alt


7. Preis: Nordstr. 1 a, Karin AltDas Wohnhaus in der Nordstr. 1 a hat eine farbliche Neugestaltung erhalten, die die schlichte 60er-Jahre-Architektur geschmackvoll gliedert. Dabei wurde der Baukörper in einem hellen Sandton gehalten. Die gliedernden ockerfarbenen Elemente lassen die Giebelfassade leichter erscheinen und betonen den Eingangs- und Balkonbereich. Die Farbgebung ist hierbei hervorragend auf die Farbgebung der Fenster- und Türelemente abgestimmt. Der Sockel wurde passend dazu dunkel gestrichen, wobei Eisengitter und Garagentor im gleichen Farbton gehalten sind.

Ausführung: Malerbetrieb Pfeiffer KG aus Idar-Oberstein

 

 

7. Preis: Frankenweg 4, Annemarie & Günter Eichert


7. Preis: Frankenweg 4, Annemarie & Günter EichertBei dieser Doppelhaushälfte wurden Sockel- und Wandflächen farblich zart aufeinander abgestimmt. Der Sockel ist hierbei nur leicht dunkler gehalten, als die Wand. Durch diese gelungene Gestaltung mit den warmen Farbtönen hat der schlichte Baukörper sehr gewonnen. Aufgehellt wird das Ganze durch passend weiß lackierte Gesimse, die den Ton der Fenster- und Türelemente ebenso aufnehmen, wie den Farbton des Vordachs.

Ausführung: Malergeschäft Schüller GmbH, Niederbrombach


Fotos: Stadtverwaltung Idar-Oberstein

Zurück