Nachrichtenarchiv
Fusion der Gold- und Silberschmiede-Innungen Idar-Oberstein und Mainz-Wiesbaden
27.05.2008 12:21:00
Zweck des Zusammenschlusses ist die Stärkung des Gold- und Silberschmiede-Handwerks in der Region angesichts des nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes. In einer Reihe von Sitzungen haben die Vorstände beider Innungen alle wichtigen Eckpunkte erarbeitet, die von beiden Innungen beschlossen und auf den Fusionsversammlungen von den Mitgliedern nochmals bestätigt wurden.
Der Innungsbezirk umfasst die Landkreise Birkenfeld, Bad Kreuznach, die Verbandsgemeinden Kastellaun, Kirchberg, Rheinböllen und Simmern, Rheinhessen, die Stadt Wiesbaden, den Rheingau-Taunus-Kreis, den Kreis Limburg-Weilburg und den Lahn-Dill-Kreis.
Obermeister der Innung ist Franz Risch aus Idar-Oberstein, seine Stellvertreter sind Karlheinz Katzorek und Wolfgang Wild, Lehrlingswart ist Alfred Becker. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Theresia Auel, Eckhard Cullmann, Eckhard Kuhlemann-von der Twer, Astrid Pauly und Jürgen Stellwagen gewählt. Ehrenmitglied im Vorstand sind die ehemaligen Obermeister Horst Allekotte und Kurt Ruth.
Allen vorgenannten ist es gelungen, die bisherigen Innungen zu einer modern geführten Innung zu verschmelzen, die mit Schlagkraft und Stärke das Gold- und Silberschmiede-Handwerk in der Region zukünftig vertritt und repräsentiert.
Bereits vor dem Zusammenschluss der Innungen wurde durch die Einrichtung der Landesfachklasse für die Auszubildenden im Gold- und Silberschmiede-Handwerk aus Rheinland-Pfalz an der Berufsbildenden Schule Technik in Idar-Oberstein die Edelstein- und Schmuckmetropole als Zentrum der kunstschaffenden Handwerke entsprechend gewürdigt.
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Innung ist die Einführung der Meisterpunze der Gold- und Silberschmiede-Innung Idar-Oberstein, eine beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Kollektivmarke. Sie dient zur Förderung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen aller angeschlossenen Betriebe der Gold- und Silbertschmiede-Innung Idar-Oberstein.
Die Kollektivmarke wird ausschließlich zur Punzierung von Edelmetallgegenständen aus eigener Fertigung verwendet, hierzu zählen insbesondere keine Handelswaren und keine Industriewaren.
Zur Führung der Meisterpunze sind nur Meisterbetriebe der Gold- und Silberschmiede-Innung Idar-Oberstein berechtigt, die mit der Innung einen entsprechenden Gestattungsvertrag abgeschlossen und sich zur Einhaltung der in der Markensatzung und in den Statuten zur Vergabe der Meisterpunze festgelegten Auflagen verpflichtet haben.
Interessenten an der Verwendung der Meisterpunze können sich unter der Website www.meisterpunze.de informieren.
Foto: Ausgabe der Meisterpunze anl. der Innungsversammlung am 31.03.2008

















