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Quelle: handwerk.de Messe Idar-Oberstein
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Neues Goldenes Buch der Stadt Idar-Oberstein vorgestellt

29.10.2008 10:35:00

Umrahmt von Oberbürgermeister Bruno Zimmer, Bürgermeister Frank Frühauf und Edelsteinkönigin Carina Leyser präsentierten Nadja Bröcker, Hannah Hennig und Barbara Gerwert [v.r.n.l.] das neue Goldene Buch der Stadt Idar-Oberstein

Im Rahmen der Eröffnungsfeier der diesjährigen Intergem wurde auch das neue Goldene Buch der Stadt Idar-Oberstein präsentiert. Der Entwurf stammt von Nadja Bröcker, Barbara Gerwert und Hannah Hennig, drei Schülerinnen der Gold- und Silberschmiedeklasse der Berufsbildenden Schule Technik. Oberbürgermeister Bruno Zimmer lobte den Entwurf der jungen Designerinnen, der sich deutlich von der Gestaltung des bisherigen Buches abhebt.

 

Das alte und das neue Goldene Buch nebeneinander

Das bisherige Goldene Buch ziert eine patinierte Messingplatte mit Stadtwappen. In der Messingplatte sind ovale Einschnitte vorhanden, die mit Achaten und Jaspissen eingelegt sind. Der erste Eintrag darin datiert vom 10. Juni 1966. Anlässlich der Einweihung der Steinbachtalsperre trug sich der damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Dr. Peter Altmeier ins das Buch ein. Nach mehr als vierzig Jahren war das bisherige Goldene Buch nunmehr voll und es musste ein neues beschafft werden. Bei dessen Gestaltung sollte auch weiterhin eine Anlehnung an die traditionelle Edelstein- und Schmuckbranche erfolgen.

 

Zu diesem Zweck wurde unter Leitung von Fachlehrer Joachim Riemer ein Ideenwettbewerb bei den Landesfachklassen für Gold- und Silberschmiede an der Berufsbildenden Schule Technik durchgeführt. Insgesamt 25 Entwürfe wurden eingereicht, das Rennen machte der Gestaltungsvorschlag von Nadja Bröcker, Barbara Gerwert und Hannah Hennig. Der Entwurf, dessen Gestaltung das „IO“ des Stadtlogos aufnimmt, skizziert die Entstehung eines Schmuckstücks vom Rohstein bis zum fertigen Objekt. In den Zwischenschritten werden die verschiedenen Bearbeitungstechniken wie Schleifen, Gravieren und Fassen dokumentiert.

 

Die drei jungen Damen, allesamt Goldschmiedinnen im letzten Ausbildungsjahr, stellten ihr Werk bei der Intergem-Eröffnung selbst vor und erläuterten die Gestaltungsidee. Rund 250 Arbeitsstunden haben sie und weitere Schüler der BBS Technik in das Werk investiert. Vor allem die Graveur-Auszubildenden Nicole Dries, Maike Gemmel, Caroline Gräßer, Sonja Pilath, Russel Schneider, Carolin Warmbier und Viola Zorn hatten sich unter Anleitung ihrer überbetrieblichen Ausbilderin, der Graveurmeisterin Iris Hartenberger, an der Realisierung beteiligt.

 

Oberbürgermeister Bruno Zimmer und Bürgermeister Frank Frühauf dankten allen Beteiligten für ihre hervorragende Arbeit sowie den Sponsoren für die Bereitstellung des notwendigen Materials. Immerhin haben die Firmen Hans Ulrich Pauly, Jürgen Christmann, Udo Juchem, Iris Hartenberger, Reischauer GmbH, Gottlieb & Wagner GmbH sowie Obermeister Franz Risch von der Gold- und Silberschmiedeinnung Edelsteine und Edelmetall im Wert von rund 6000 Euro zur Verfügung gestellt. Das wertvolle Material und die gelungene Gestaltung machen das neue Goldene Buch dann auch zu einer besonderen Kostbarkeit.

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