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Acht Fassaden wurden mit Preisen bedacht
26.08.2009 09:45:00
27 Hausbesitzer nahmen an Wettbewerb teil
Insgesamt 865 Gebäude - so blickte Oberbürgermeister Bruno Zimmer bei der Preisverleihung im Sitzungssaal des Stadtrates zurück - hatten in den vergangenen Jahren an dem Wettbewerb teilgenommen. „Die Wettbewerbsteilnehmer haben in dieser Zeit nicht nur etwas für den Werterhalt ihrer Immobilien getan“, unterstrich Zimmer. „Sie haben auch einen Beitrag zu einem schöneren Wohnumfeld und damit einer besseren Lebensqualität in der Stadt geleistet.“
Für die zehnköpfige Jury seien die Entscheidungen nicht immer einfach gewesen, erklärte Bauamtsleiterin Christine von der Burg. „Neben der farblichen und fachlichen Gestaltung wurde bei der Beurteilung auch immer die Einbindung des Umfeldes einbezogen.“ Naturgemäß sei aber auch vieles, so die Chefin des Bauamtes, eine Frage der subjektiven Bewertung.
Die beiden mit dem 2. Preis, der jeweils mit 800 Euro dotiert war, ausgezeichneten Häuser stehen in der Tiefensteiner Straße 288 und 246. Das Geschäftshaus der Familie Görner wurde um 1920 erbaut. Der kubische Baukörper fällt durch seine strenge Symmetrie auf, die durch Runderker an den Gebäudeecken aufgelöst wird. Die Jury lobte den Anstrich mit seinen verschiedenen Grautönen bis zum Weiß, der mit dunkleren Farben die Runderker und Ecken betone und so den helleren Grundkubus perfekt einfasse. Auch bei dem um 1900 erbauten Wohnhaus von Eveline Leyser sei es gelungen, so die Jury, durch eine klare Farbgebung die strenge Formensprache des Gebäudes wirkungsvoll zu unterstreichen.
Beim 3. Preis, so erklärte Christine von der Burg, habe man den seltenen Fall, dass eine Doppelhaushälfte ausgezeichnet wurde, da es hier meist wenig Gestaltungsmöglichkeiten geben. Über die 700 Euro Preisgeld konnte sich Günter Focke in der Ringstraße 20 freuen. Der 4. Preis wurde für das Wohnhaus von Renate und Joachim Bohrer im Sachsenweg 38 vergeben.
Über die Preise 5 bis 8 durften sich Alexander Schmidt in der Mühlenstraße 69, Elfie Luckenbach in der Hauptstraße 149, Bernd Reidenbach in der Hohlstraße 85 und die Bismarckstraße 12 freuen. Grund zur Freude gab es auch beim Malerbetrieb Pfeiffer in Idar-Oberstein, auch wenn es für ihn kein Geld gab. Denn immerhin viermal wurde er für die Ausführung bei den dotierten Gebäuden mit einer Urkunde bedacht.
Bild: Acht Preisträger wurden beim Fassadenwettbewerb ausgezeichnet, der von der Maler- und Lackierer- sowie der Baugewerks-Innung – Fachgruppe Stuckateure, dem Haus- und Grundeigentümerverein sowie der Stadtverwaltung ausgeschrieben wird.

























