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Aktionstage des Handwerks
07.11.2010
Freisprechungsfeier
Teamhandwerk

Ausbildungsreife der Schulabgänger aktiv fördern

Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Jugend im rheinland-pfälzischen Landtag Dr. Adolf Weiland zu Gesprächen in der HwK Koblenz Koblenz. Die Ausbildungsreife von Schulabgängern stand im Mittelpunkt eines Gespräches, zu dem der ...
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Handwerk ist, wo die Menschen sind

Handwerkskammer Koblenz eröffnet Hunsrück-Akademie in Simmern KOBLENZ/SIMMERN. Über allem steht die Botschaft: Handwerk ist dort, wo die Menschen sind – ob nun in einer Großstadt oder auf dem Dorf! Dem trägt die Handwerkskammer ...
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Hoch hinaus in Beruf und Freizeit

Freisprechungsfeier der rheinland-pfälzischen Dachdeckergesellen KOBLENZ/KASTELLAUN. „Ich mache jetzt Fachabitur und möchte später im elterlichen Betrieb arbeiten“, so Dachdeckergeselle Konstantin Giese aus Gehlert/Westerwald. Der ...
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Sticken mit der Nähmaschine

Im HwK-Workshop sind noch Plätze frei KOBLENZ. Mit der neusten Nähmaschinentechnik lassen sich reizvolle Stickereien umsetzen. Davon können sich die Teilnehmer am Workshop „Sticken mit der Pfaff Computer-Nähmaschine“ während ...
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Mit Frauenpower auf Fehlersuche

Kfz-Mechatronikergesellin ist Kammersieger KOBLENZ. Anna Thomopoulos aus Andernach hat den Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Kammerebene gewonnen. Die besten Kfz-Mechatronikergesellen aus dem Norden von Rheinland-Pfalz stellten nach der ...
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Quelle: hwk-koblenz.de
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Nachrichtenarchiv

Der Führerschein fürs Berufsleben

09.11.2009 10:13:00

Ehrung der Prüfungsbesten - Foto: Hosser

Den „Führerschein für ihr Berufsleben", den Gesellenbrief, erhielten 181 Auszubildende aus etwa 150 Ausbildungsbetrieben durch die Obermeister und Prüfungsvorsitzenden bei der Freisprechungsfeier in der Göttenbach-Aula.

 

Fast 300 Gäste - die Junggesellen und deren Angehörige, dazu Repräsentanten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Schulen - füllten die Göttenbach-Aula bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft. Wie eine Welt ganz ohne Handwerker aussehen könnte, nämlich wie eine wüste Ödnis, in der sich nackte, unfrisierte, frierende Einwohner bewegen, zeigte der Entwurf eines Imagefilms, den Kreishandwerksmeister Eric Aulenbacher dem Publikum vorführte.

 

Aulenbacher machte damit auf die fürs nächste Jahr geplante Imagekampagne des deutschen Handwerks aufmerksam und dessen Bedeutung - auch für die Zukunftssicherung unserer Gesellschaft. Denn auch im Jahr 2009 setzt sich der Trend des Vorjahres fort, dass für mehr Lehrstellen weniger Bewerber zur Verfügung stehen. „Bilden Sie aus!“, appellierte Aulenbacher. Einerseits böten die Betriebe den Jugendlichen dadurch Zukunftschancen, andererseits sicherten sie so ihren Fachkräftenachwuchs. Nach einer Ausbildung im Handwerk sei alles möglich. Sogar eine Karriere vom Metzger zum Gehirnchirurgen ...

 

Die abgeschlossene Ausbildung biete die Grundlage für den beruflichen Erfolg, erklärte Oberbürgermeister Bruno Zimmer. Karin Stockmar, ständige Vertreterin der Schulleitung der BBS Technik, machte den jungen Menschen Mut, auch wenn sie in dem ein oder anderen Fall nicht ihren Traumberuf hatten erlernen können. „Versuchen Sie Nischen für sich zu entdecken. Es gibt sie.“ Das zeige das Beispiel Umwelttechnologie, wo heute schon mehr Menschen arbeiteten als in der Automobilindustrie.

 

Festredner Herbert Mertin, Landtagsabgeordneter der FDP und früherer rheinland-pfälzischer Justizminister, spannte am Vortag des Gedenktages anlässlich 20 Jahre Mauerfall („das Schönste, was ich jemals politisch erlebt habe“) einen weiten Bogen von diesen Feierlichkeiten zu denen zu 60 Jahre Grundgesetz über die Bedeutung des Handwerks für die Gesellschaft, die Feierkultur („ich wünsche mir, dass Sie den Nationalfeiertag 3. Oktober feiern“) bis zum hohen Stellenwert der dualen Ausbildung in Deutschland. „Der Gesellenbrief, den Sie gleich erhalten, ist der Staffelstab, das fortzusetzen, was unsere Gesellschaft in den vergangenen 60 Jahren aufgebaut hat.“

 

Mit Schwung umrahmte das Saxofon-Ensemble der Kreismusikschule unter der Leitung von Hans-Peter Bohrer Reden, Grußworte und die anschließende Zeugnisausgabe.

 

Die Prüfungsbesten


Sebastian Grimm (Idar-Oberstein), Bürokaufmann, Ausbildungsbetrieb: Herbert Giloy & Söhne; Romina Kalavsky (Veitsrodt), Friseurin, Salon Birgit Heinz; Jens Kieser, Grumbach, Elektroniker, Standortverwaltung Artillerieschule; Sascha Lange (Idar-Oberstein) Elektroniker, Elektro Weber, Inh. Mike Bermann. Es gehören zwei Elektroniker zu den Besten, weil sie auf zwei Kommastellen genau dieselbe Abschlussnote erreichten. Maria Kochenburger (Idar-Oberstein), Edelsteinfasserin, Herbert Giloy & Söhne; Lisa Lengert (Laufersweiler), Fleischereifachverkäuferin, Edeka-Aktiv-Markt Hub; Christina Anna Lunkenheimer (Spabrücken), Goldschmiedin, Wolfgang Becker; Schwester M. Jennifer Müller (Vallendar), Silberschmiedin, Schönstätter Marienbrüder; Falko Riempp (Nürtingen), Kraftfahrzeugmechatroniker, Bundeswehr.

 

Foto: Hosser

 

Weitere Bilder der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.

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