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Quelle: handwerk.de Messe Idar-Oberstein
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Nachrichtenarchiv

Weniger ist mehr wert!

10.08.2009 09:06:00

Logo Kampagne 7% MwSt. Zentralverband Friseurhandwerk
Mit seiner Kampagne „Kurs 7 Prozent“ setzt sich der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks für die zeitnahe Einführung von 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen ein.

Der Onlineauftritt www.KursSiebenProzent.de richtet sich sowohl an Friseurinnen und Friseure als auch an Politiker, Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit. Auf den Internetseiten informiert der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks über seine Argumente, stellt verschiedene Aktionsmedien zur Verfügung und gibt zugleich die Möglichkeit, sich persönlich mit der Forderung nach 7 Prozent auf Friseurdienstleistungen an die Politik zu wenden.

 

Sieben Gründe für 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen


Das Friseurhandwerk fordert eine Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen. Nachdem die Europäische Union dafür den Weg frei gemacht hat, soll die Bundesregierung diese Möglichkeit auch in Deutschland nutzen. Auf Friseurdienstleistungen sollen künftig nicht mehr wie bisher 19, sondern nur noch 7 Prozent Umsatzsteuer erhoben werden. Dafür gibt es mindestens sieben gute Gründe:


1. Mehr Stabilität


Ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent schafft mehr Nachfrage und damit eine solide Voraussetzung für sichere Arbeitsplätze, Neueinstellungen, Investitionen sowie Aus- und Fortbildungen. Sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen schaffen mehr Stabilität gerade in unsicheren Zeiten.

 

 

2. Mehr Beschäftigung


Rund 250.000 Menschen arbeiten im Friseurhandwerk. Selbst in der Krise. Noch! Bei sinkender Nachfrage durch zurückhaltende Verbraucher sind in der Branche jedoch viele Arbeitsplätze bedroht. Dagegen helfen 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen, Beschäftigung zu sichern und aufzubauen.

 

 

3. Mehr Ausbildung


Die Friseurunternehmen zählen zu den engagiertesten Ausbildern in Deutschland. Rund 40.000 junge Menschen erlernen bundesweit den Friseurberuf. Das ist überdurchschnittlich. Sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen ermöglichen, dieser gesellschaftlichen Aufgabe auch weiterhin gerecht zu werden.

 

 

4. Weniger Schwarzarbeit


Die Schwarzarbeit in der Branche boomt. Kein Wunder, denn wer weder Steuern, Sozialabgaben oder Miete zahlt, kann seine Arbeit immer günstiger anbieten. Und das auf Kosten legaler Beschäftigungsverhältnisse. Eine reduzierte Mehrwertsteuer würde diesen gefährlichen Trend eindämmen.

 

 

5. Mehr Chancengleichheit


Kleinstbetriebe zeigen seit Jahren, wie gut man von einer reduzierten Mehrwertsteuer profitieren kann. Sie zahlen nämlich keine. Damit können sie ihre Dienstleistungen um fast ein Fünftel günstiger anbieten als die mehrwertsteuerpflichtigen Friseurunternehmen. Eine reduzierte Mehrwertsteuer würde mehr Fairness im Wettbewerb mit mehrwertsteuer-freien Kleinstbetrieben ermöglichen.

 

 

6. Mehr Steuergerechtigkeit

 

Es ist gar nicht einzusehen, warum für Feinschmeckerprodukte wie „eingelegte Trüffel“, Freizeitspaß wie Skilifte oder den Handel mit Rennpferden der ermäßigter Mehrwertsteuersatz gilt, für Friseurdienstleistungen, die das hygienische Grundbedürfnis der Menschen nach Haarpflege bedienen, dagegen nicht. Sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Friseurdienstleistungen bedeuteten insofern auch mehr Steuergerechtigkeit.

 

 

7. Mehr Gleichbehandlung


Auch andere Benachteiligungen würden damit „entschärft“. Denn bestimmte andere handwerkliche Leistungen in Privathaushalten sind steuerlich absetzbar. Ein wirksames Instrument zur Bekämpfung von Schwarzarbeit. Im Friseurhandwerk ginge das noch viel unbürokratischer: mit der Einführung eines Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent.

 

Weiterführende Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme an der Kampagne finden Sie auf www.kurssiebenprozent.de


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