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Gewerbetreibende gegen GEZ-Kompromiss
19.09.2006 16:45:00
Über einen entsprechenden Beschluss der ARD-Intendanten berichten verschiedeneTageszeitungen unter Berufung auf Informationen der Augsburger Allgemeinen.
Demnach würden mit der Gebühr für PCs und Handys nur die Betriebe belastet, die bisher noch keine GEZ-Gebühr entrichten.
Mehrere hundert Euro jährlich pro Betrieb waren anfangs im Gespräch. Das Handwerk und auch andere Wirtschaftsverbände hatten gegen das geplante "AbGEZocke" der Gebühreneinzugszentrale allerorten protestiert, offenbar mit vorstehendem Teilerfolg.
Der aktuelle ARD-Beschluss, dem das ZDF bereits zugestimmt haben soll, muss noch von den Bundesländern abgesegnet werden. Die Empfehlung der Rundfunkintendaten gilt im Normalfall aber als beschlossene Sache.
Gegen den vorstehenden Kompromiss protestiert IT-Spezialist Hermann Schröder aus Oldenburg, der die Proteste gegen die GEZ auf seiner Internetseite www.stoppt-gez.de bündelt.
Mit dem Leitsatz "Unsere PCs sind Arbeitsgeräte und keine Radios! Wir sind gegen GEZ-Gebühren für internetfähige Rechner in Wirtschaft und Verwaltung!" bringt Schröder es auf den Punkt.
Mehr als 1.200 Unternehmen haben sich bereits auf seiner Seite eingetragen. Die Protestnoten will er den Landesregierungen und Landesrundfunkanstalten vorlegen. Denn: „Die Entscheider müssen wissen, dass sie von den Betrieben beobachtet werden."
















