Nachrichtenarchiv
Rudolf Weber feierte 50jähriges Jubiläum
01.03.2007 14:11:00
Nach einer kaufmännischen Ausbildung bei der Baumholderer Bauunternehmung Wolz wechselte er am Montag, den 28. Januar 1957 als Angestellter ins Autohaus Albert. Mit viel Fleiß, Engagement und Freude an der Arbeit wurde er bald zum engsten Mitarbeiter von Chef Rudolf Albert. So war es eigentlich selbstverständlich, dass er nach dessen Tod im Jahre 1979 gemeinsam mit Juniorchefin Ruth Albert die Führung des Betriebes übernahm.
Als Ruth Albert 1993 aus dem Unternehmen ausstieg übernahm er mit seinem Sohn Ralf-Dieter den Betrieb und gemeinsam führten sie ihn im Sinne des Gründers weiter. Im Jahr 2003 übernahm Sohn Ralf-Dieter das Autohaus, Rudolf Weber ist jedoch noch tagtäglich im Betrieb anzutreffen, um beratend tätig zu sein und zur Kundschaft den Kontakt zu halten.
Zu seinem 50-jährigen Dienstjubiläum im BMW-Autohaus Albert gratulierten dem nun 68-jährigen Rudolf Weber am Montag, den 29. Januar, im Rahmen einer kleinen Feierstunde, Mitarbeiter, Kunden und Freunde.
Hans-Jörg Lofi, Obermeister der Kraftfahrzeug-Innung für den Kreis Birkenfeld, und Stephan Emrich, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Birkenfeld, überbrachten Rudolf Weber die besten Wünsche und die von der Handwerkskammer Koblenz für den besonderen Anlass der 50jährigen Betriebszugehörigkeit vorgesehene Urkunde sowie ein Blumenpräsent.
Was 1926 bei der Gründung des Unternehmens als Ein-Mann-Betrieb seinen Anfang nahm, darf sich heute, über 80 Jahre später, mit Fug und Recht als ein Handwerksbetrieb bezeichnen, der nicht nur die Zeichen der Zeit erkannt hat, sondern in der Bevölkerung und bei den Autofahrern eine sehr hohe Akzeptanz erfährt.
Genau diese Akzeptanz ist es auch, auf die Rudolf Weber, zusammen mit seinem Sohn Ralf-Dieter Weber, bei den Überlegungen gesetzt haben, das Unternehmen fit für den Markt zu machen und anlässlich des 75jährigen Bestehens die Investitionen für den Bau einer neuen Ausstellungshalle nach den modernsten Gesichtspunkten vorzunehmen. Einerseits waren es die gestiegenen Erwartungen, die ein Autokäufer heute an seinen Partner Autohaus stellt, andererseits ist das Autohaus Albert, ob unter seinem früheren Inhaber und Gründer Rudolf Albert, oder nach dessen Tod unter der Leitung seiner Tochter Ruth, beziehungsweise später und jetzt von Rudolf und Ralf-Dieter Weber, immer nach der Devise verfahren, auf der Höhe der Zeit zu sein.
Als Rudolf Albert 1926 den Weg in die Selbstständigkeit wagte, konnte er nicht voraussehen, dass die nächsten Jahre mit der Weltwirtschaftskrise sicher keine gute Ausgangsbasis für die Gründung eines Unternehmens darstellten. Doch mit fachlichem Können und viel Elan steuerte er seinen Kfz-Betrieb über die Klippen dieser schwierigen Zeit. 1949 realisierte er einen Neubau am jetzigen Standort, 1961 wurden eine Ausstellungshalle sowie eine Inspektionswerkstatt angegliedert. Das Autohaus war bis zu diesem Zeitpunkt Partner der Automobilmarke Borgward, wechselte jedoch nach deren spektakulären Konkurs 1962 zu BMW und führte ab dato zusätzlich auch Peugeot-Fahrzeuge.
Zahlreiche Mitarbeitern des Autohauses gehören länger als 25 und 40 Jahre zum Unternehmen. Rudolf Weber führt als Gründe hierfür an: „Jeder Beteiligte weiß um die Rechte und Pflichten in der Zusammenarbeit. Unsere Mitarbeiter engagieren sich in besonderem Maße für die Interessen der Firma und die Geschäftsleitung sieht in jedem Mitarbeiter auch den Menschen."

















